Kreuzweg am Karfreitag - Ein nachdenklicher Weg durch die Stadt

Die Scham wechselt die Seite
Ein nachdenklicher Weg zu Macht und Ohnmacht
Scham wird oft als ein stark belastendes und stigmatisierendes Gefühl wahrgenommen. Scham ist ein Grundgefühl, nicht zu genügen. Sie hat auch viel mit Macht zu tun. Wer andere beschämt und dominiert, kann dadurch seine eigene Scham abwehren. Angeregt von Stationen des Karfreitags wollen wir die Dynamik der Scham in ihrer vielfältigen Form betrachten. Sie ist eine emotionale Belastung, doch sie bietet auch die Möglichkeit der Auseinandersetzung und Transformation. Die Scham wechselt die Seite, wenn nicht die Opfer, sondern die Täter beschämt werden. Sie wechselt die Seite, wenn sie sich von einem Ort der Verletzung und Isolation zu einem Ort der Benennung und Heilung bewegen kann.
Der Kreuzweg führt über die Musegg und endet beim Mühleplatz. Treffpunkt Peterskapelle
Mit Laura Lombardo, Meinrad Furrer,
Lisa Martinez (Saxophon) und William Martinez (Cajón)
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Peterskapelle
Kapellplatz 1a6004 Luzern